Die digitale Vermessung der Welt

Sensorik
Realität++

Für die digitale Vermessung von Objekten bedient sich DCi der unterschiedlichsten Methoden und Techniken wie etwa der Deflektometrie. In dem noch recht jungen Verfahren geht es um die Erfassung glänzender oder spiegelnder Oberflächen bspw. mittels Photometrie oder Laserscans. Dies ermöglicht die Erkennung von Unregelmäßigkeiten, Materialfehlern oder Beschädigungen und kann einer präzisen Zustandsanalyse von Objekten dienen.

DCi bringt hierbei physikalische Expertise und Software-Engineering zusammen und entwickelt daraus neue Wege der Vermessung und Datenauswertung. Damit sind wir zukunftsweisend in der Entwicklung und Produktion von Hard- und Software-Lösungen.

Digital Twin
Aus 1.5 Tonnen werden 1.5 GB

Bei der Digitalisierung realer Objekte entstehen digitale Zwillinge mit bis zu 2 GB Datenvolumen. Ein Digital Twin enthält neben den räumlichen Daten auch jede Menge an semantischen Daten, die für die spätere Analyse notwendig sind – sei es zur Schadenserkennung, Wertermittlung oder Reparaturkostenberechnung. Die Digitalisierung wird, vereinfacht dargestellt, in den folgenden drei Schritten durchgeführt:

  1. 3D Modell Das "digitale Skelett" des digitalen Zwillings ist ein hochauflösender 3D-Scan. Eine Musterprojektion wird von mehreren hochauflösenden Kameras aufgenommen und dient als Basis für die Berechnung des 3D Modells. In mehreren aufeinanderfolgenden Schritten werden unter anderem auch durch Laserscanning weitere Digitalisierungsebenen erzeugt.
  2. 2D Imaging Durch eine Vielzahl spezialisierter Kameras wird das Fahrzeug in 360° von innen, außen und unten digital und hochauflösend erfasst. Durch die Analyse dieser Daten werden bereits Schäden entdeckt und automatisch klassifiziert. Erkannte Schäden, aber auf Features, wie Sonderausstattungen werden durch Tags im räumlichen 3D-Modell gespeichert.
  3. Analytics Im letzten Schritt erfolgt die Integration und Anreicherung von Daten aus externen Datensilos im Post-Processing in der Cloud. Aus einem 1.5 Tonnen schweren Automobil wird somit ein 1.5 GB "schwerer" Digital Twin in semantischer Daten-Qualität.

Digitization
Team Player

Miklós Sméja
Head of AI and 3D

Miklós koordiniert als Head of AI and 3D einen großen Teil der Soft- und Hardwareentwicklung im Bereich Digitization. Er war maßgeblich an der Entwicklung der ersten Softwaregeneration beteiligt und leitet heute für DCi Entwicklerteams in Ungarn und Deutschland.

Nach seinem Studium der Informatik und Elektrotechnik in Budapest arbeite Miklós als Entwickler in verschiedenen europäischen Softwareunternehmen wie LogMeIn und half bei der Umstellung des Treasury-Systems der ungarischen Nationalbank im Bereich Data Migration. Vor seiner Karriere bei der DCi arbeitete Miklós außerdem als Softwareentwickler an Projekten für Intel und Nestlé. Als Software Engineer konzipierte er hochverfügbare Webservices auf Plattformen mit über 20 Millionen Nutzern. Bei DCi war er als Head of Development für den Aufbau eines 50 Mann starken Entwicklungsteams, sowie für die Koordination der Soft- und Hardwareentwicklung verantwortlich. Miklós ist heute Managing Director unseres Entwicklunsstandortes in Ungarn.

#Math #C++ #ASP.Net #IoT #Traveling

Attila Egri
3D Researcher

Attila ist Experte auf dem Gebiet der 3D-Rekonstruktion mit tiefgehendem mathematischen Background. Er leitet bei DCi die Softwareentwicklung der 3D Scanning-Unit.

Bereits während seines Informatik-Studiums an der Technischen Hochschule Budapest entwickelte er für die Industrie eine Software zur Qualitätssicherung, die bei der Herstellung von keramischen Bauteilen im Nanometer-Bereich zum Einsatz kommt. Für DCi entwickelte Attila den ersten 3D-Reifenscanner und legte mit der Entwicklung eines DCi-eigenen hochperformanten Smart-Camera-Systems die Grundlagen für maschinelles Erkennen von Karosserie-Oberflächenschäden. Vor seiner Arbeit bei DCi war er an der Software-Entwicklung für Smartglasses von Flugzeugpiloten tätig. Diese Software hilft Piloten bei der Orientierung durch Projektion von Flug- und Umgebungsdaten sowie Object-Tracking in extrem dynamischen Szenarien und schlechten Sichtbedingungen.

#C++ #ComputerVision #ImageProcessing #VisualStudio #MachineVision #Paragliding

Hans Schlüter
Head of Physics and 2D

Hans ist Experte auf dem Gebiet der Lasertechnologie, Metrologie, Sensorik, visuellen Wahrnehmungspsychologie und elektronischen Bildverarbeitung. Als Physiker und System Engineer ist er die Schnittstelle zwischen Hard- und Softwareentwicklung.

Hans war nach seinem Studium der Physik in verschiedenen internationalen Unternehmen in Europa, Japan, USA, Vorderasien sowie Nordafrika tätig. Er war maßgeblich an der Entwicklung von 3-Farb-Laserscannern sowie der Optimierung von Laserbaugruppen für biomedizinische Geräte und biotechnologische Präzisionsantriebe beteiligt. Für DCi war Hans u.a. für die Entwicklung des Reifenprofilscanner sowie der Lasertriangulation im Twinner-Fahrwerksvermessungssytem zuständig. Als Experte für Lasertechnologie leitete Hans DCi-interne Forschungsprojekte zur 3D-Oberflächenerfassung mittel Pseudo-Random-Array-Projektion. Er hält zahlreiche Patente und ist Inhaber verschiedener Gebrauchsmuster im Bereich der Optik, Mechanik, Elektronik und Kalibrierverfahren.

#Lasertech #Metrology #Photography #Optics #Algorithm #VisualCognition #ImageProcessing